Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF)
Funkrufname: Florian Euerbach 20/1
Das 2009 als Gebrauchtfahrzeug von der Gemeinde Euerbach angeschaffte TLF 16/25 – von den Aktiven liebevoll „dicke Berta“ genannt – ist unser Erstangriffsfahrzeug und eine echte Allzweckwaffe im Einsatz.
Mit seinem 2500 Liter Wassertank und 120 Liter Schaum ist das Fahrzeug für Brandeinsätze prädestiniert.
Durch den 2022 angeschafften Rettungs- & Hilfeleistungssatz ist die Feuerwehr Euerbach noch breiter in ihren Aufgabengebieten aufgestellt. Bis dahin war der Funkrufname Euerbach 21/1.
Sukzessive wurde in die Erweiterung der Ausrüstung investiert:
2018 Wärmebildkamera
2020 Lardis Funk- & Navigationsgerät
2022 Holmatro Rettungs- & Hilfeleistungssatz, Heckwarneinrichtung, Rettungsrucksack
2023 Mehrgasmessgerät
2024 Spineboard, Hebekissensatz, versch. Akkugeräte, Türöffnungsrucksack, Löschrucksack
Jetzt erkunden:
Dachleiter
Ausklappbare Leiter, um zu den Gerätschaften auf dem Dach zu gelangen.
Heckwarneinrichtung
Blaue & orangene LED-Blinklichter, um auf die Einsatzstelle nach hinten visuell aufmerksam zu machen.
Lichtmast
Pneumatisch ausfahrbarer und 360 Grad drehbarer Lichtmast mit 2 LED Strahlern zum Ausleuchten von Einsatzstellen.
Leinenbeutel
2 Leinenbeutel mit Feuerwehr Arbeitsleinen.
5 Meter B-Druckschlauch
Kurzer Druckschlauch, um den 2500-Liter Wassertank des Fahrzeuges nach Einsätzen von Hydranten aus wieder zu befüllen.
Sammelstück
Sammelstück mit 3 B-Eingängen und einem A-Abgang.
Das Sammelstück wird mit dem A-Abgang an die Pumpe angeschlossen und über die B-Eingänge kann Wasser in die Pumpe eingespeist werden.
Saugkorb
Wird Schmutzwasser angesaugt, so wird ans Ende der Saugleitungen der Saugkorb mit Rückschlagventil und Entleereinrichtung befestigt, bevor alles zu Wasser gelassen wird.
Saugschutzkorb
Der Saugschutzkorb wird über den Saugkorb gestülpt, um diesen und damit die Pumpe vor Verunreinigungen in Gewässern zu schützen.
Füllstandsanzeige
Manuelle Füllstandsanzeige des Wassertankes.
Pumpe
Pumpe mit Anzeigetableau.
Die verbaute Pumpe kann 1600 Liter Wasser / Minute fördern. Sie besitzt sowohl 4 B-Abgänge (2 linke Fahrzeugseite, 2 rechts), wie auch einen Abgang für den formstabilen Schnellangriffsschlauch. Außerdem kann mit der Pumpe über den Schnellangriff-Schaum Löschschaum erzeugt werden.
Funkgerät analog
Das analoge Funkgerät wird nach der Umstellung auf Digitalfunk nur noch als Rückfallebene benutzt.
Da der Maschinist im Einsatz den Fahrzeugfunk überwacht, ist das Funkgerät direkt an seinem Arbeitsplatz verbaut.
Funkgerät digital
Da der Maschinist im Einsatz den Fahrzeugfunk überwacht, ist das Funkgerät direkt an seinem Arbeitsplatz verbaut.
Lautsprecher
Läuft im Einsatz die Pumpe, so ist es sehr laut am hinteren Teil des Fahrzeuges.
Damit der Maschinist den Fahrzeugfunk trotzdem hören kann, ist ein Lautsprecher verbaut, den der Maschinist auch deaktivieren sowie dessen Lautstärke regulieren kann.
Kupplungsschlüssel
Einen der 3 Kupplungsschlüssel benötigt zum einen der Maschinist, um die ihm gereichten Schläuche an den Eingängen der Pumpe zu befestigen.
Zum anderen benötigt der Wassertrupp 2 der Schlüssel beim Kuppeln von Saugleitungen.
Gashebel
Über den Gashebel reguliert der Maschinist den Ausgangsdruck des Wassers, das über die Pumpe abgegeben wird.
Besenstile
Um platzsparend zu arbeiten, sind die Besenstile abgeschraubt und am Deckel des Dachkoffers plaziert.
Verbindungsteil Steckleiter
Mit dem Verbindungsteil können zwei Elemente der Steckleiter zu einer Stehleiter umfunktioniert werden.
Spaten
Der Spaten verfügt über eine flache Spitze und ist 1.135 mm lang, wodurch er perfekt geeignet ist, um harte und steinige Böden zu bearbeiten und präzise Wurzeln und Rasenkanten zu
durchtrennen.
Schlauchbrücken
Die 3 Holzschlauchbrücken sind ein unverzichtbares Hilfsmittel für effiziente und sichere Feuerwehreinsätze. Mit den Schlauchbrücken wird das sichere Überqueren von Schläuchen durch Fahrzeuge ermöglicht, ohne dass die Schläuche beschädigt werden oder der Wasserfluss beeinträchtigt wird.
Einreißhaken
Mit Hilfe des Einreißhakens (samt Verlängerung) können hochgelegene Teile weggerissen werden.
Zum Beispiel verbranntes Holz, Dachziegel...
4-teilige Steckleiter
Die Feuerwehr-Steckleiter bietet viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Je nach Zweck und Einsatzhöhe können mehrere Leiterelemente kombiniert werden. In der Praxis findet die Steckleiter häufig Anwendung als Anlegeleiter, Leiternbock, Abseilvorrichtung, Behelfstrage oder als Hilfsmittel bei der Rettung von im Eis eingebrochenen Personen.
Besen
Die Besen finden bei der technischen Hilfeleistung ihren Einsatz.
Zum Beispiel zum Aufnehmen von Bindemittel oder einfach das reinigen der Fahrbahn nach Verkehrsunfällen.
Schaufel
Die Feuerwehrschaufeln finden bei technischen Hilfeleistungen ihren Einsatz.
Zum Beispiel bei der Fahrbahnreinigung nach Verkehrsunfällen.
Bindemittel feucht
Das Bindemittel feucht wird zur Aufnahme von Betriebsstoffen auf nassen Straßen verwendet.
Bindemittel trocken
Das Bindemittel trocken wird zur Aufnahme von Betriebsstoffen auf trockenen Straßen verwendet.
Streusalz
Im Winter sorgt gefrorenes Löschwasser an Einsatzstellen immer wieder für Gefahr der Einsatzkräfte.
Deshalb ist auch Streusalz auf dem Fahrzeug verlastet.
Behälter
In diesem Behälter ist Bindemittel trocken gelagert. Mit dem Behälter kann das Bindemittel dosierter, als mit den Bindemittelsäcken direkt ausgebracht werden.
Mehrzweck-Seilzug
Mit dem Mehrzweck-Seilzug können im Rahmen von technischen Hilfeleistungen Gegenstände gegen ein Abrutschen gesichert werden.
Hierfür stehen verschiedene Anschlagmittel, wie Ketten, Bandschlingen... zur Verfügung.
Der Mehrzweckzug hat eine Zugkraft von bis zu 16kN - sprich 16 Tonnen..
Gruppenführerweste
Um spezielle Funktionen im Einsatz zu kennzeichnen, werden sogenannten Funktionswesten über die Einsatzjacke gezogen.
Die Gruppenführerweste ist direkt um den Sitz des Gruppenführers gelegt.
Eine Einsatzleiterweste liegt rechts neben dem Sitz.
Handleuchten
Für Maschinist und Gruppenführer sind in der Fahrerkabine zwei Handleuchten mit LED-Technik verlastet.
Anhaltestab
Anhaltestäbe sind im Einsatzfall wichtig, um Einsatzstellen abzusichern bzw. den an der Einsatzstelle vorbei laufenden Verkehr zu warnen oder anzuhalten.
BOS Handsprechfunkgeräte
Oft muss die Kommunikation an Einsatzstellen über Funk laufen.
Deshalb sind in der Fahrerkabine für Maschinist und Gruppenführer je ein Funkgerät verlastet.
Mehrgasmessgerät
Mit Hilfe des Mehrgasmessgerätes können Gase in einem Gefahrenbereich identifiziert werden.
Ist die Konzentration in der Umluft zu hoch, warnt das Gerät den Träger mit einem schrillen Ton.
Funktionsweste Atemschutzüberwachung
Um spezielle Funktionen im Einsatz zu kennzeichnen, werden sogenannten Funktionswesten über die Einsatzjacke gezogen.
Die Funktionsweste Atemschutzüberwachung ist zwischen Fahrerkabine und Mannschaftskabine an der Decke angebracht.
Feuerwehr-Haltegurt
Der Feuerwehr-Haltegurt - auch Sicherheitsgurt genannt wird von Atemschutzgeräteträgern im Innenangriff getragen und dienen dazu, sich in absturzgefährdeten Bereichen derart zu sichern, dass ein Absturz ausgeschlossen werden kann.
Spineboard
Mit dem Spineboard können Patienten schonend aus Fahrzeugen gerettet werden.
Dazu wird das Spineboard unter den Patienten geschoben und man kann die Gefahr auf Wirbelsäulenverletzungen minimieren.
Zubehör Spineboard
Um Patienten auf dem Spineboard zu fixieren, wird ein Gurtsystem (Spinne) und eine Kopffixierung vorgehalten.
Feuerwehr-Patiententrage
Die klappbare Feuerwehr-Patiententrage, auch Krankentrage genannt, dient zum Transport von Verletzten oder nicht gehfähigen Personen. Sie wird in der Regel von einem Tragentrupp getragen und ist für verschiedene Einsatzszenarien wie Höhenrettungen, Gelände und den Transport zum Krankenwagen geeignet.
Rettungsdecke
Die Rettungsdecke ist vorwiegend für den Wärmeerhalt von Patienten gedacht.
Einmalhandschuhe
Die Einmalhandschuhe werden unter den Feuerwehrhandschuhen angezogen.
Die Einmalhandschuhe sollen vor Infektionen schützen.
Wärmebildkamera
Mit dieser Wärmebildkamera kann sich der Angriffstrupp in verrauchten Räumen mit Nullsicht trotzdem zurechtfinden und den Brandort erkennen.
Auch zur Personensuche in unwegsamen Gelände eignet sich die Wärmebildkamera.
Außerdem können nach Bränden gefährliche Glutnester und Wärmequellen identifiziert werden.
Materialkiste
In dieser Kiste sind eine Bohrmaschine, Spaxschrauben, Kabelbinder, Klebeband und Holzdichtzapfen verlastet.
Leinenbeutel
In diesem Leinenbeutel ist 30 Meter lange Feuerwehrleine mit Karabiner gewickelt. Die Leine hat eine Reißkraft von mindestens 14 kN (1,4 t) und kann somit auch zur Menschenrettung (Selbstrettung) eingesetzt werden.
BOS-Handsprechfunkgeräte
Oft muss die Kommunikation an Einsatzstellen über Funk laufen.
Deshalb sind in der Mannschaftskabine fünf Funkgeräte verlastet.
Gerade im Innenangriff ist der Funk unerlässlich, um mit dem Trupp die Kommunikation aufrecht zu erhalten.
Handleuchten
Für die einzelnen Trupps sind in der Mannschaftskabine 5 Handleuchten mit LED-Technik verlastet.
Maskenlager
In diesem Fach sind insgesamt 6 Atemschutzvollmasken für Pressluftatmer gelagert.
Atemschutzgerät
Im Mannschaftsraum sind zwei Atemschutzgeräte direkt in die Sitze des Angriffstrupps integriert.
So kann sich der Angriffstrupp bereits auf der Fahrt zur Einsatzstelle mit Atemschutz ausrüsten.
Der ihm gegenüber sitzende Wassertrupp unterstützt den Angriffstrupp beim Ausrüsten.
Fluchthaube
Müssen Personen über einen mit Rauch gefüllten Bereich (z.B. Treppenhaus) gerettet werden, kommt die Fluchthaube zum Einsatz.
Die Haube wird der Person über den Kopf gezogen. Die Haube schützt Lungen vor Rauch und Giftstoffen und filtert die Luft.
Rettungsrucksack
Im Rettungsrucksack sind die verschiedensten rettungsdienstlichen Utensilien, wie Verbände, Schienen, Pflaster, Beatmungsmasken, aber auch Diagnosegeräte, wie Puls-Oxymeter, Stethoskop uvm.
So können unserer ausgebildeten Feuerwehr-Sanitäter direkt mit der ersten Behandlung von Patienten beginnen.
Medizinischer Sauerstoff
In dieser Tasche ist eine Sauerstoffflasche verlastet. Sinkt die Sauerstoffsättigung eines Patienten, wird er hierüber mit Sauerstoff versorgt.
Atemschutzüberwachungstafel
Mit dieser Tafel werden alle Atemschutzgeräteträger, die sich im Einsatz befinden erfasst.
Zeit, Druck der Atemluftflaschen und Positionen der Trupps werden hier notiert und digital erfasst.
