Datum: 11. September 2026 um 12:50 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger, Handyalarmierung, Sirene
Dauer: 57 Minuten
Einsatzart: THL1
Einsatzort: A71 Erfurt -> Schweinfurt KM 214
Einheiten und Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Niederwerrn
  • Feuerwehr Schweinfurt
  • Kreisbrandinspektion Landkreis Schweinfurt: FL Schweinfurt-Land 2/1
  • Rettungsdienst: RTW RK HAS Hofheim 71/2
  • Polizei
  • Abschleppunternehmen
  • Feuerwehr Euerbach: Tanklöschfahrzeug 16/25 - Euerbach 20/1


Einsatzbericht:

Verkehrsunfall auf der A71 – PKW landet im Graben

Nicht einmal zwei Wochen nach einem ähnlichen Verkehrsunfall auf der A71 wurden die Einsatzkräfte am heutigen Tag erneut zu einem nahezu identischen Unfallgeschehen alarmiert – dieses Mal auf der Gegenfahrbahn.

Ein PKW war im Bereich einer Anschlussstelle West auf der A71 über die Abfahrt hinausgefahren und anschließend im angrenzenden Graben zum Stehen gekommen. Da sich die verletzte Person beim Eingang des Notrufs noch im Fahrzeug befand, jedoch nicht eingeklemmt war, alarmierte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt neben dem Rettungsdienst die Feuerwehren Euerbach und Niederwerrn sowie die ständig besetzte Wache der Feuerwehr Schweinfurt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Die verletzte Person befand sich weiterhin im Fahrzeug.

Während die Kräfte der Feuerwehr Schweinfurt gemeinsam mit dem Rettungsdienst die Versorgung und schonende Rettung der verletzten Person vorbereiteten, übernahmen die Feuerwehren Euerbach und Niederwerrn die Absicherung der Einsatzstelle. Hierzu wurde die Auffahrt auf die A71 in Fahrtrichtung Schweinfurt vollständig für den Verkehr gesperrt.

Die Feuerwehr Euerbach stellte zusätzlich den Brandschutz an der Unfallstelle sicher und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Aufgrund der abschüssigen Lage wurde das verunfallte Fahrzeug unterbaut und gegen ein mögliches Wegrollen gesichert.

Nach Abschluss dieser Sicherungsmaßnahmen konnte die verletzte Person sicher aus dem Fahrzeug gebracht und an den Rettungsdienst übergeben werden. Anschließend erfolgte der Transport mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus.

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das Fahrzeug in Absprache mit den eingesetzten Kräften auf einen angrenzenden Feldweg verbracht. Dort konnte es anschließend durch einen Abschleppdienst aufgenommen werden.

Nach etwas mehr als einer Stunde waren die Maßnahmen an der Einsatzstelle abgeschlossen. Die eingesetzten Feuerwehren konnten daraufhin die Einsatzstelle verlassen und die gesperrte Auffahrt wieder für den Verkehr freigeben.